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07.05.2026

Zusammenarbeit stärken, netzwerken und voneinander lernen.

(English version below)

 

Im April empfingen das Institut für Geographie und Geokommunikation sowie das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die südafrikanische Expertin für digitales Lernen Dr. Wilma van Staden. Die an der Maynooth University in Irland tätige Forscherin referierte über ihre Erfahrungen zum Thema "Co-Engaged Global Learning for Change in Digital Contexts: Transformative Pedagogies Across North and South" und tauschte sich mit Mitgliedern des UNESCO-Lehrstuhls, des Geco-Lab, der GIS-Station und des BNE-Zentrums aus, um neue Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit zu erkunden.

Im Rahmen ihres Besuchs traf sich Wilma van Staden im Rahmen ihres Projekt-Workshops "From Start-Up Stories to Handprint Action" auch mit Studierenden des Masterstudiengangs "Digitale BNE", bei dem sie mit den Teilnehmenden über die Anwendung digitaler Methoden in nachhaltigkeitsorientierten Bildungsprojekten diskutierte. Zwischen den vielen Terminen und Sitzungen hatte sie zum Glück auch Gelegenheit, die Heidelberger Altstadt und das Schloss zu besichtigen, die sich in strahlendem Sonnenschein präsentierten.

Wilma van Stadens Besuch stärkt die internationale Ausrichtung des Instituts für Geographie und Geokommunikation und lieferte wertvolle Impulse für neue Formen der Zusammenarbeit im Hinblick auf digitale Ansätze in der Nachhaltigkeitsbildung.

 

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Strengthening cooperation, building networks and learning from each other.

 

In April, the Institute of Geography and Geocommunication, and the Education for Sustainable Development (ESD) Center at Heidelberg University of Education welcomed South African digital Learning expert Dr. Wilma van Staden. The researcher based at Maynooth University, Ireland, publicly spoke about her experiences on "Co-Engaged Global Learning for Change in Digital Contexts: Transformative Pedagogies Across North and South," and engaged with members of the UNESCO-Chair, the Geco-Lab, the GIS-Station and the ESD Center to explore opportunities for future cooperation.

As part of her visit Wilma van Staden also met with students from the master's program "Digital-ESD" in her Project Workshop "From Start-Up Stories to Handprint Action" where she discussed applying digital methods to sustainability-oriented education projects with the participants. In between the many meetings and sessions, she luckily also got the opportunity to get to see Heidelberg’s old town and castle, which presented themselves in bright sunshine.

Wilma van Standen’s visit further strengthened the international orientation of the Institute of Geography and Geocommunication and provided valuable impulses for new forms of cooperation towards digital approaches into sustainability education.

 

Oben: BNE-Kolloquium (Tobias Klös), unten links: Workshop mit Studierenden des Master DBNE (Teresa Ruckelshauß), unten rechts: v.l.n.r. Prof. Dr. Alexander Siegmund, Dr. Wilma von Staden, Teresa Ruckelshauß (Carsten Müller).

05.05.2026

Beitrag zum UNESCO-Bericht "People and Nature in UNESCO-designated Sites" gewürdigt

Kürzlich erschien der UNSECO-Bericht "People and Nature in UNESCO-designated Sites: Global and Local Contributions", an dessen Entstehung Prof. Dr. Siegmund und das Team des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten beteiligt waren. Die Unterstützung ist im Bericht durch die Erwähnung in Acknowledgments und Technical Contributors gewürdigt. 

Hier geht es zum Report.

05.05.2026

rgeo beim Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus 2026 im ESOC Darmstadt

In der vergangenen Woche nahm das Institut für Geographie & Geokommunikation – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit Prof. Dr. Alexander Siegmund und Tobias Gehrig, M.A. am Nationalen Forum für Fernerkundung und Copernicus im European Space Operations Centre (ESOC) der ESA in Darmstadt teil. Die bundesweit zentrale Fachveranstaltung brachte Vertreter/innen aus Wissenschaft, Bildung, Verwaltung, Wirtschaft und Raumfahrt zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Anwendungen und Zukunftsperspektiven der europäischen Erdbeobachtung zu diskutieren.

Mit zwei eigenen Beiträgen brachte das rgeo-Team vom UNESCO Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten seine Expertise insbesondere an der Schnittstelle von Fernerkundung, digitaler Geomedienbildung und gesellschaftlichem Transfer in das Forum ein. Beide Vorträge zeigten exemplarisch, wie Erdbeobachtungsdaten nicht nur wissenschaftlich genutzt, sondern für unterschiedliche Zielgruppen verständlich aufbereitet und wirksam eingesetzt werden können.

In der Session G.3 – "Erdbeobachtung und Fernerkundung in der Anwendungspraxis von Archäologie und Kulturgüterschutz" stellte Prof. Dr. Alexander Siegmund seinen Vortrag "From Space 2 Place – Förderung der Erdbeobachtung durch Weiterbildungsangebote für UNESCO-Stätten" vor.

Der Beitrag thematisierte, wie Copernicus- und Fernerkundungsdaten gezielt für das Management, den Schutz und die nachhaltige Entwicklung von UNESCO-Welterbestätten nutzbar gemacht werden können. Dabei stand besonders der Weiterbildungsaspekt im Fokus: Anhand konkreter Beispiele wurde aufgezeigt, wie Schulungs- und Qualifizierungsangebote dazu beitragen können, Verantwortliche vor Ort – etwa aus Denkmalpflege, Verwaltung oder Kulturlandschaftsmanagement – für die Potenziale satellitengestützter Erdbeobachtung zu sensibilisieren und in deren Anwendung zu befähigen.

Der Vortrag von Tobias Gehrig, M.A. war der Session F.4 – "Capacity Building & Education" zugeordnet. Unter dem Titel "Potenziale und Anwendungen der Erdbeobachtung als Beitrag zur Förderung der Bildung für nachhaltige Entwicklung" stellte er den Mehrwert von Fernerkundung im Kontext von BNE vor.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Erdbeobachtungsdaten und Copernicus-Dienste genutzt werden können, um Lernende für zentrale Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Landnutzungsdynamiken oder Umweltveränderungen zu sensibilisieren. Der Vortrag zeigte auf, wie digitale Geomedien – etwa WebGIS & Fernerkundungsanwendungen wie BLIF (Blickpunkt Fernerkundung) und Geospektiv, interaktive Karten oder Storymaps – dazu beitragen, komplexe Daten verständlich, anschaulich und didaktisch wirksam aufzubereiten. Besonders hervorgehoben wurde das Potenzial der Erdbeobachtung zur Förderung von Datenkompetenz, räumlichem Denken und systemischem Verständnis, die als zentrale Zielsetzungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung gelten. Damit positionierte der Beitrag Fernerkundung nicht nur als Analyseinstrument, sondern als zentrale Ressource für moderne Bildungs- und Capacity-Building-Ansätze.

 

24.03.2026

NaKlim-Projekt auf der Didacta

Die Bildungsmesse didacta fand dieses Jahr vom 10. bis zum 14. März 2026 in Köln statt und bot den rund 75 000 Besuchern einen umfassenden Einblick in verschiedenste Aspekte im Themenfeld Bildung. Unter den über 700 Ausstellern waren auch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) vertreten. Hier wurde NaKlim – "Natürlich: Klima schützen!", das gemeinsame Projekt von Siegmund Space & Education (S:SE) und der Research Group for Earth Observation (rgeo) präsentiert, das vom BMUKN über drei Jahre hinweg finanziert wurde und kürzlich zum Abschluss kam.

Das NaKlim-Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt, umfassende Bildungsmaterialien zu entwickeln, die sich mit den Themenbereichen Böden, Wälder, Moore, Stadt-Grünflächen sowie Auen & Gewässer befassen im Kontext des Natürlichen Klimaschutzes. Die entwickelten Materialien richten sich an Lernende im Alter von 8 bis 19 Jahren und sind für den formalen, non-formalen sowie informellen Bildungsbereich konzipiert und sind kostenlos zugängig (www.naklim.de).

Dr. Alexandra Siegmund (Siegmund Space & Education) und Dr. Simone Fischer (rgeo) betreuten den gemeinsamen Stand auf der didacta. Die Besucherinnen und Besucher des Standes zeigten reges Interesse an den angebotenen Lehr- und Lernmaterialien, darunter auch an den NaKlim-Basics-Heften, die sich mit den Themen "Natürlicher Klimaschutz" und "Umweltbildung" beschäftigen. Auch die digitalen Formate, die im NaKlim-Projekt entwickelt wurden (Exit-Game, Adventure Map, Themenpakete) konnten den Besucherinnen und Besuchern vorgeführt werden und fanden regen Zuspruch.

In vielen Gespräche und Diskussionen konnten Alexandra Siegmund und Simone Fischer Einblicke in die zentralen Bedürfnisse und Interessen der Bildungsakteur*innen gewinnen. Die didacta bot somit nicht nur eine Gelegenheit zur Projektpräsentation, sondern auch zum Austausch und zur Vernetzung im Bereich der Umweltbildung.

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