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15.01.2021

Projektstart an UNESCO-Projektschulen - Prof. Siegmund stellt Klimastation in Lingental vor

Zum Baustart mehrerer Klimastationen an UNESCO-Projektschulen hat Prof. Dr. Alexander Siegmund einigen Auszubildenden des Drogeriemarktes dm eine "Modellstation" der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) in Lingental vorgestellt.

Die Klimastationen, die derzeit an bundesweit 13 UNESCO-Projektschulen eingerichtet werden, wurden von dem UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten in der Abteilung Geographie – rgeo gemeinsam mit der Firma Thies Clima eigens zusammen gestellt. Das rgeo-Team wird das Netz an Klimastationen auch zukünftig betreuen und die Daten so allen Projektschulen bereitstellen. Darüber hinaus ist die Entwicklung begleitender Bildungsmaßnahmen geplant, die gemeinsam mit den Schulen umgesetzt werden sollen.

 

Prof. Dr. Alexander Siegmund erklärt dm-Auszubildenden die Funktionsweise der Klimastationen am Beispiel der Vergleichsstation der Abteilung Geographie in Lingental. Foto: Heck/dm

 

Die Klimastationen sollen jungen Menschen ermöglichen, sich mit den Fragen des Klimawandels konkret auseinanderzusetzen. Zudem stellen die Stationen wissenschaftlich exakte Daten für die Klimaforschung liefern und sollen auch für den weltweiten Austausch zwischen Schulen zur Verfügung stehen. So haben die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, Daten aus anderen Ländern mit den eigenen Beobachtungen und Dokumentationen zu vergleichen. Die Klimastationen erfassen Daten zu Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Niederschlag, Windrichtung und Windgeschwindigkeit. Die Erkenntnis über regionale Besonderheiten des Klimas schult die Schülerinnen und Schüler in systemischem Denken und trägt so maßgeblich zur Bildung für nachhaltige Entwicklung bei.

Die Messungen sollen rechtzeitig zum Beginn einer neuen internationalen "Standardnormalperiode" der Klimamessung starten - die letzte ging mit dem Jahr 2020 zu Ende. Von diesem Jahr an tragen Wissenschaftler/innen weltweit die aktuellen Daten für den Zeitraum 1991-2020 zusammen und berechnen langjährige Mittelwerte, die in Zukunft den neuen Referenzzeitraum bilden werden.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK), dem Drogeriemarktkette dm, der Abteilung Geographie – rgeo und den beteiligten UNESCO-Projektschulen.

Weitere Informationen gibt es nachzulesen in den Pressemitteilungen von dm und der DUK.

 

 

 

08.01.2021

Schüler/innen interviewen Dr. Simone Fischer zum Klimawandel – Schwetzinger Zeitung berichtet

Im Rahmen ihrer Projektarbeit hat eine 7. Klasse des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums in Hockenheim Dr. Simone Fischer aus der Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) zu Themen rund um den Klimawandel interviewt.

 

Unter dem Titel „Wir werden Klimaexperten! Globale Folgen des Klimawandels“ hatten sich die Schüler/innen in Kleingruppen im Vorfeld verschiedene Themenfelder erarbeitet. Diese reichten von der Eisschmelze in der Arktis über den Permafrost in den Alpen bis hin zu den Folgen des Klimawandels.

In einer Videokonferenz durften sie dann Dr. Simone Fischer, die sich im Projekt „Klimawandel nachhaltig begegnen lernen (KliN!)“ vorwiegend mit der Beurteilungs- und Handlungskompetenz von Jugendlichen im Themenkomplex des regionalen Klimawandel beschäftigt hat, ihre Fragen stellen. Dabei standen mögliche Zukunftsszenarien besonders im Vordergrund.

Ein ausführlicher Bericht erschien am 19. Dezember in der Schwetzinger Zeitung und auf der Schulhomepage.

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22.12.2020

ASA-Programm: Zwei junge engagierte Menschen für die Erstellung von Lehr- und Weiterbildungsangeboten für das Management von UNESCO-Stätten gesucht

Das Team der Research Group for Earth Observation (rgeo) und der UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten entwickelt Weiterbildungsangebote für die Verbesserung des Managements von UNESCO-Stätten und nutzt dabei insbesondere Werkzeuge der digitalen Geomedien (z.B. Fernerkundung, GIS und mobile Geotools).

Für zwei Projekte in Vietnam/Eswatini und Deutschland suchen wir insgesamt zwei junge engagierte Menschen mit fachlichem Know-how, Sprachkenntnissen, Interesse an globalen Zusammenhängen und an der Arbeit in einem engagierten und interkulturellen Team.

Die beiden Projekte werden parallel und in Zusammenarbeit mit dem ASA-Programm für das Programmjahr 2021 durchgeführt.

Bewerbungsfrist für die beiden ASA-Projektstellen, die wir ab April 2021 anbieten, ist der 20. Januar 2021 über das zentrale Online-Portal. Weitere Informationen finden Sie in unserer Stellenauschreibung.

Zu den beiden ASA-Projekten:

*Weiterbildungsangebote im Bereich der digitalen Geomedien für das Management von UNESCO-Stätten entwickeln (Vietnam)

*Weiterbildungsangebote im Bereich der digitalen Geomedien für das Management von UNESCO-Stätten entwickeln (Eswatini)



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17.12.2020

Mitgliederversammlung des BNE-Zentrums mit Jahresrückblick und Vorstandswahlen

Das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum) blickt auf zwei erfolgreiche Jahre des Bestehens zurück. Gegründet im Sommer 2018, hat es sich das BNE-Zentrum als zentrale Einrichtung der Pädagogischen Hochschule zur Aufgabe gemacht, die BNE-Expertise an der Hochschule fakultätsübergreifend zu vernetzen und zu bündeln. 

Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung, die im November 2020 digital stattfand, hob der Geschäftsführende Direktor Prof. Dr. Alexander Siegmund in einem Rückblick einige Meilensteine in der Arbeit des BNE-Zentrums hervor: „Auch wenn in den vergangenen Monaten aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen durch die Corona-Pandemie vieles nicht so ablief wie gewohnt, haben wir dennoch einiges erreicht.“ Im Wintersemester 2019/20 sei beispielsweise eine große offene Diskussionsveranstaltung zum Thema „Fridays for (which) Future?“ veranstaltet worden und im Rahmen des BNE-Colloquiums sprach u. a. Özden Terli (ZDF-Wetterredaktion) zur medialen Aufbereitung des Klimawandel-Wissens. „Das Thema Nachhaltigkeitsbeauftragte/r an unserer Hochschule nimmt Formen an und wir twittern seit März 2020 fleißig“, sagte Prof. Siegmund. Und auch für das kommende Jahr 2021 gebe es bereits Pläne, so Prof. Siegmund weiter: „Wir arbeiten an einem Konzept für einen hochschulweiten Nachhaltigkeitstag, denn dieses wichtige Thema wird in Zukunft auch an unserer Hochschule eine immer größere Rolle spielen – und hier wollen wir als BNE-Zentrum entscheidend daran mitwirken, die Weichen für die Zukunft zu stellen.“ 

 

Ein Screenshot der Mitgliederversammlung des Heidelberger BNE-Zentrums, die aufrund der Corona-Pandemie am 12. November digital stattfinden musste.

 

Bei den anschließenden Wahlen wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder als auch das Direktorium mit großer Mehrheit wiedergewählt bzw. im Amt bestätigt.

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