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28.07.2021

TRANSFER TOGETHER Klima-Workshop mit Auszubildenden der Südzucker AG

Im Rahmen des Projekts TRANSFER TOGETHER – Climate Change Education, das durch die Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg umgesetzt wird, fand im Juli 2021 ein Klimabildungsworkshop mit den Auszubildenden der Südzucker AG statt. An vier Tagen kamen von den drei Unternehmensstandorten in der Metropolregion Rhein-Neckar (Mannheim, Offenau und Offstein) eine kleine Gruppe von 10 Auszubildenden in Präsenz zusammen, um gemeinsam über die betrieblichen Risiken und Chancen durch den Klimawandel zu diskutieren.

 

Impressionen des TRANSFER TOGETHER Klima-Workshops mit Azubis der Südzucker AG (Fotos: Südzucker/ rgeo)

 

Am ersten Tag trafen sich die Teilnehmenden in Kirschgartshausen auf dem Versuchsgut der Südzucker AG. Nach einer Vorstellung des Versuchsguts durch Dr. Peter Risser wurde auf das zentrale Thema des Workshops, den Klimawandel, übergeleitet. Die Bedeutung der Landwirtschaft als Quelle und Senke von Treibhausgasen wurde thematisiert und mit einem Rollenspiel zur Zukunft der Bioenergie in Deutschland beendet.

Der zweite Tag fand im "Geco-Lab – Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung" der Abteilung Geographie in Heidelberg statt. Am Vormittag konnten die Azubis an vier Modellen im Labor die Relevanz verschiedener Folgen des Klimawandels für die Südzucker AG erarbeiten. Die Rolle der Böden und die Entstehung von Hochwasser, aber auch die Hitzebelastung am Arbeitsplatz standen im Vordergrund. Am Nachmittag wurden die neuen Erkenntnisse aus dem Labor mit den regionalen Folgen des Klimawandels in Verbindung gesetzt und über die Notwendigkeit zur Klimaanpassung gesprochen.

In der Folgewoche am dritten und vierten Tag wurde dementsprechend der Schwerpunkt auf die Betroffenheit der Südzucker AG durch den Klimawandel gesetzt. Mit Hilfe der Szenariomethode identifizierten die Azubis in Kleingruppen verschiedene Klimawandelfolgen, mit denen die Südzucker AG in den nächsten Jahren und Jahrzehnten konfrontiert werden könnte. Die Ergebnisse wurden auf einem Poster gesammelt und dienten als Basis für die Design Thinking Methode am vierten und letzten Workshop-Tag. In Partnerarbeit haben die Azubis Klimaanpassungsmaßnahmen skizziert, die die Verwundbarkeit der Südzucker AG gegenüber zukünftigen Klimaveränderungen reduzieren können.

Der Workshop wurde von allen beteiligten Seiten als sehr relevant wahrgenommen und positiv bewertet. Eine Wiederholung mit weiteren Auszubildenden der Südzucker AG ist bereits in Planung.  

15.07.2021

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg feiert mit dem „Tag der Nachhaltigkeit“ den ersten Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Hochschule

 

„Nachhaltige Hochschule – Wir machen uns auf den Weg!“

Unter diesem Motto fand am 8. Juli 2021 der Tag der Nachhaltigkeit an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Rund 60 Mitarbeitende und Studierende hatten sich zu der hybriden Veranstaltung angemeldet, die überwiegend in der Aula des Altbaus stattfand und per Videoübertragung live auf den Bildschirmen der digital zugeschalteten Teilnehmenden landete. In lehrreichen Impulsvorträgen, einer spannenden Podiumsdiskussion und interaktiven Workshops diskutierten die Teilnehmenden, wie der Weg zu einer nachhaltige(re)n Hochschule gelingen kann.

Die hybride Veranstaltung fand in der Aula des Altbaus statt und landete per Videoübertragung live auf den Bildschirmen der digital zugeschalteten Teilnehmenden (Foto: rgeo)

 

Bedeutend und ausbaufähig – Nachhaltigkeit an der Hochschule aus Sicht der Mitglieder

Die Grundlage für eine fruchtbare Diskussion legte Prof. Dr. Alexander Siegmund, Geschäftsführender Direktor des Heidelberger Zentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum), unter dessen Federführung der Tag der Nachhaltigkeit ausgerichtet wurde. An der Planung waren Personen aus allen Statusgruppen der gesamten Hochschule beteiligt. In einem Kurzvortrag erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Geschichte und Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – und ihre Verankerung an der Pädagogischen Hochschule. Dass der Gedanke einer nachhaltigen Hochschulgestaltung für die meisten Mitarbeitenden und Studierenden von hoher Bedeutung ist, wurde bereits durch die Ergebnisse einer hochschulweiten Umfrage deutlich, die Anfang dieses Jahr durchgeführt wurde. „Als besonders wichtig bewertet wurden von den Befragten die Handlungsfelder „Ernährung“, „Mobilität“, „Ressourcen“ und „Partizipation“, die auch die thematischen Schwerpunkte der Workshops am Nachmittag bilden“, erklärte Nina Bottenberg von der Geschäftsstelle des BNE-Zentrums.

 

Wie gelingt eine nachhaltige Entwicklung? Impulse aus Wirtschaft, Umweltschutz und Bildung

Einen Perspektivwechsel ermöglichten anschließend drei Expert*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Hochschule und Stadtverwaltung. Apurva Gosalia – Senator für Nachhaltigkeit im Senat für Wirtschaft Deutschland, Prof. Dr. Dr. h.c. Bastian Kaiser – Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg sowie Sabine Lachenicht – Leiterin des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg, gaben aus ihrer jeweiligen Perspektive Praxisbeispiele für eine nachhaltige Entwicklung.

Während der Keynotes konnte das Publikum über ein interaktives Tool Fragen an die Vortragenden einreichen, die in der anschließenden Podiumsdiskussion als Gesprächsgrundlage dienten. „Wie gelingt nun ganz konkret der erste Schritt hin zu einer nachhaltigeren Hochschule?“, hieß die abschließende Frage, die Prof. Dr. Alexander Siegmund als Moderator an die Expert*innen richtete. Die Antworten kamen prompt und ließen sich in drei Bereiche zusammenfassen:

1)      Wissen, was getan werden muss. Zum Beispiel können durch die Berechnung des hochschulinternen CO2-Fußabdrucks die verschiedenen Handlungsbereiche mit dem größten Änderungsbedarf identifiziert werden.

2)      Alle mit ins Boot holen. Um Transparenz zu schaffen, soll über Nachhaltigkeitsziele hochschulweit kommuniziert werden. Die Hochschule sollte gemeinsame Ziele ermitteln und als Vorbild vorangehen.

3)      Nachhaltigkeit kann Spaß machen. Dies zu transportieren ist hilfreich, um möglichst viele Personen einzubeziehen.

Podiumsdiskussion: Wie gelingt der erste Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Hochschule? (Foto: Fiona Rochholz)

 

Von der Vision zum Ziel – Workshops zum Mitgestalten

Mit diesem vielfältigen und motivierenden Input aus dem Vormittag starteten die Teilnehmenden in die Workshops am Nachmittag. Einbringen konnte man sich in einem von vier Themenbereichen, die sich auf die Hochschule als Ort des Lehrens, Lernens und Lebens auswirken: Mobilität, Ernährung, Ressourcen und Partizipation.

·         Wie nachhaltig ist die Pädagogische Hochschule Heidelberg bereits?

·         Was sind Ziele und Visionen für eine nachhaltige(re) Hochschule?

·         Wie können diese Ziele erreicht werden?

Als Leitgedanke führten diese drei Fragen durch alle Workshops. Konkrete Umsetzungsmöglichkeiten wurden gesammelt und festgehalten. So können die Ergebnisse des Tags der Nachhaltigkeit als Grundlage und Ausgangspunkt für die nachhaltige Gestaltung der Pädagogischen Hochschule genutzt werden.

„Der Tag der Nachhaltigkeit soll als Startschuss auf dem Weg zu einer nachhaltigen Hochschule genutzt werden“, fasst Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule, zusammen. Um diesen Gedanken zu symbolisieren, wurde ein Apfelbaum auf der Rasenfläche vor der Mensa im Innenhof des Altbaus gepflanzt. Als CO2-Speicher, Schattenspender und Nahrungsmittelproduzent übernimmt er viele Aufgaben, die für die Nachhaltigkeit eine große Rolle spielen. Außerdem soll er an den Tag der Nachhaltigkeit sowie die damit verbundenen Visionen und Ziele erinnern.

See the future grow: Wir pflanzen einen Baum für die Nachhaltigkeit (Foto: Fiona Rochholz)

29.06.2021

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (m/w/d) im Bereich Fernerkundung, Maschinelles Lernen und Ökosystembewertung gesucht

Die Abteilung Geographie – Research Group for Earth Observation (rgeo) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Bereich Fernerkundung, Maschinelles Lernen und Ökosystembewertung eine/n Projektmitarbeiter/in (65%) für das Projekt "Streuobst erfassen, bewerten und vermitteln – Integratives Monitoring-Konzept zur nachhaltigen Entwicklung und Kommunikation von Streuobstbeständen in Bad Schönborn".

Nähere Informationen zu den Stellenausschreibungen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

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31.05.2021

Tagesthemen und Wetter vor Acht der ARD berichten über Apfelblütenaktion 

ARD-Wetterexperte Sven Plöger hat in den Tagesthemen vom 26. Mai eine Apfelblütenkarte sowie die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Blüte in dieser Saison vorgestellt. Insgesamt erreichten die Beiträge rund 2,1 Millionen Zuschauer/Innen. 
Die Apfelblütenkarte wurde von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des rgeo-Teams aus mehr als 1900 Meldungen berechnet und zeigt, wie sich die Apfelblüte als phänologisches Zeichen des Frühlingseinzugs dieses Jahr in Deutschland verbreitet hat. Am 31. März erreichte die SWR-Wissen-Redaktion das erste Foto einer geöffneten Apfelblüte aus Denzlingen bei Freiburg im Breisgau. Der erste Hotspot der Apfelblüte in Deutschland zeigte sich dann eine Woche später wie üblich entlang des Oberrheins.  Mit einer Geschwindigkeit von 21 Kilometern pro Stunde war die Geschwindigkeit, mit der sich der Frühling 2021 über Deutschland ausgebreitet hat, ein recht langsames Jahr, was durch den kalten Mai geprägt wurde. Eine Übersicht über die Ergebnisse 2021 finden Sie hier.
 

ARD-Wetterexperte Sven Plöger in den Tagesthemen vom 26. Mai, im Hintergrund die rgeo-Apfelblütenkarte dieser Saison. 
 
Gemeinsam mit der Research Group for Earth Observation (rgeo) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg untersucht die Redaktion seit nun mehr als 16 Jahren das Blühverhalten der Apfelbäume. Auch dieses Jahr meldeten zahlreiche Fernsehzuschauer/Innen und Radiohörer/Innen, die der SWR bundesweit zur Meldung von Apfelblüten aufruft, ihre Beobachtungen über das Blühverhalten. Solche Citizen-Science-Projekte, in deren Rahmen Menschen außerhalb des akademischen Betriebs mit in den Forschungsprozess einbezogen werden, kommen in der Wissenschaft immer mehr zum Tragen. Mehr Informationen zum Apfelblüten-Projekt gibt es auf unserer Projektseite

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