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09.11.2018

Multiplikatorenschulung im Projekt KliN!

Schülerinnen und Schüler für die regionalen Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren und nachhaltige Anpassungsmaßnahmen zu erarbeiten, sind die wesentlichen Bestandteile des vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten rgeo-Projekts „Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen (KliN!)", an dem insgesamt zehn Schulen aus verschiedenen Regionen des Landes teilnehmen.

Nach ersten Durchführungen eines Moduls zum Thema „Waldentwicklung und Klimawandel“ am Heisenberg-Gymnasium Bruchsal und am Kepler-Gymnasium Pforzheim trafen sich am vergangenen Montag nun Geographie-Lehrkräfte beider Standorte für eine Multiplikatorenschulung in Bruchsal. Dr. Simone Fischer und Dipl.-Geogr. Kai Guckes leiteten die Fortbildung und erarbeiteten gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern Eckpunkte, die eine langfristige Implementierung der entwickelten Bildungskonzepte als Bestandteil des naturwissenschaftlichen Unterrichts beider Kooperationsstandorte ermöglichen und damit zu einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung beitragen.

 

Impressionen der gemeinsamen Multiplikatorenschulung mit Geographie-Lehrkräften des Heisenberg-Gymnasiums Bruchsal und des Kepler Gymnasiums Pforzheim (Fotos: rgeo/K. Guckes)

07.11.2018

Netzwerktreffen des Fachforums Hochschule am BNE-Zentrum Heidelberg

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gilt als Schlüsselfaktor, um den weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und in den Grenzen der ökologischen Belastbarkeit des Systems Erde zu gestalten. Für die strukturelle Verankerung des Leitbildes BNE wurde an der Pädagogischen Hochschule das Heidelberger Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Zentrum Heidelberg) eingerichtet, das bundesweit als Vorreiterrolle in Sachen BNE agiert und auf den intensiven Ausbau seines Netzwerks setzt.

Das Fachforum Hochschule, dessen bundesweite Mitglieder (darunter Geschäftsführender Direktor des BNE-Zentrums Heidelberg Prof. Dr. Alexander Siegmund) maßgeblich am Nationalen Aktionsplan BNE im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung beteiligt waren, macht es sich seit Monaten zur Aufgabe, bundesweite BNE-Institutionen im Hochschulkontext zu besuchen und BNE als Leitbild hervorzuheben. So trafen sich die Mitglieder des Fachforums Hochschule – darunter u.a. dessen  Vorsitzender Prof. Dr. Georg Müller-Christ – am 12. Oktober vormittags an der interdisziplinären Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) in Heidelberg. Sie diskutierten mit den Autoren Prof. Dr. Teichert, Dr. Benjamin Held und Dr. Oliver Foltin die Studie „Bildung für nachhaltige Entwicklung benötigt Geld: Vorschläge zur Finanzierung ausgewählter Maßnahmen an Hochschulen“. Die Gunst der Stunde und des Ortes nutzte das BNE-Zentrum und lud nachmittags zum internen Netzwerktreffen des Fachforums Hochschule in die Räumlichkeiten der Abteilung Geographie, Research Group for Earth Observation (rgeo)  ein.

Netzwerktreffen Fachforum Heidelberg

Prof. Dr. Alexander Siegmund, Geschäftsführender Direktor des BNE-Zentrums (4. von l.), und Julia Wlasak (2. von l.) von der Geschäftsstelle des BNE-Zentrums Heidelberg begrüßten das Fachforum in den Räumlichkeiten der Abteilung Geographie  (Foto: rgeo)

Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, begrüßte das Fachforum und brachte das Leitbi ld BNE an der Hochschule näher. Anschließend führten Prof. Dr. Alexander Siegmund und Julia Wlasak von der Geschäftsstelle des BNE-Zentrums Heidelberg durch Geschichte und Hintergründe des BNE-Zentrums. Zudem wurden Praxisbeispiele aus Forschung, Lehre und Transfer – wie der „Übergreifende Studienbereich“ und das gemeinsame Projektseminar mit dem Heidelberg Center for the Environment (HCE) der Universität Heidelberg „Nachhaltigkeit lehren lernen“ – vorgestellt.  Dr. Tobias Matusch, Geschäftsführer des UNESCO-Lehrstuhls, gab Einblicke in die Arbeit des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten. Im Anschluss folgte eine Besichtigung der beiden Kompetenzzentren der Abteilung Geographie: „Geco-Lab“ und „GIS-Station“.

Durch den Besuch konnte sich das BNE-Zentrum in seiner Vorreiterrolle im BNE-Hochschulkontext weiter positionieren und setzt weiterhin auf starke Synergien u.a. innerhalb des Netzwerks Fachforum Hochschule.

06.11.2018

klimAZUBI-Team übergibt Material- und Methodenkoffer zur Klimaanpassung an Kooperationspartner HeidelbergCement

Das mit dem "Blauen Kompass" des Umweltbundesamtes ausgezeichnete klimAZUBI-Projekt hat zum Ziel, Bewusstsein und Handlungskompetenz zur betrieblichen Klimaanpassung in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern. Im Rahmen des BMUB-geförderten Projektes entwickelte das Projektteam gemeinsam mit drei Partnerunternehmen Material- und Methodenkoffer, die eine Weiterführung der Lernmodule für Auszubildende auch nach Projektende ermöglichen. Im Koffer enthalten sind alle zur Durchführung der Lernmodule benötigten Materialien, wie z.B. Arbeitsblätter, Messgeräte, Kreativmaterialien oder Ergebnisposter. Die beiliegende Ausbilderhandreichung erläutert detailliert die jeweiligen Arbeitsschritte.

Im Rahmen einer Multiplikatorenschulung am 06.11.2018 für die HeidelbergCement AG im Steinbruch Nußloch wurde ein solcher umfangreich gefüllter Koffer an Frau Greineck (Leiterin Kompetenzcenter Personalentwicklung HC) übergeben. "Wir sind diesen Sommer oft an unser gemeinsames Projekt erinnert worden", spielt Greineck auf die niedrigwasserbedingten Lieferengpässe in der Baubranche an, eine Folge der extremen Trockenheit 2018. Wie auch die anderen Kooperationspartner im klimAZUBI-Projekt beobachtet sie ebenfalls eine zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten für Schulabsolvent/innen bei der Wahl ihres Ausbildungs-Unternehmens, die durch Projekte wie "klimAZUBI" beispielhaft in den Blick genommen werden.

Wir bedanken uns bei HeidelbergCement für die erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen uns, dass auch die zukünftigen Auszubildenden sich aktiv mit dem herausfordernden Themenfeld der betrieblichen Klimawandelfolgen und nachhaltigen Anpassungsoptionen auseinandersetzen können. Auch in der Abteilung Geographie geht es im Rahmen des Projekts TRANSFER TOGETHER im Arbeitsbereich BNE - Climate Change Education mit Bildungsangeboten zur betrieblichen Klimaanpassung weiter.

Übergabe des klimAZUBI-Koffers an die HeidelbergCement AG im Steinbruch Nußloch: v.l.n.r. Svenja Brockmüller (klimAZUBI-Projektkoordination, rgeo), Prof. Dr. Alexander Siegmund (klimAZUBI-Projektleitung, rgeo), Natalie Greineck (Leiterin Kompetenzcenter Personalentwicklung, HeidelbergCement) (Foto: rgeo/D.Volz)

05.11.2018

Prof. Dr. Alexander Siegmund und Dipl.-Geogr. Svenja Brockmüller auf "Sustainable Development in Action Conference" - SDiA 2018

Vom 1.-3.11.2018 fand die Sustainable Development in Action Conference - SDiA 2018 in Heidelberg statt, organisiert durch das Heidelberg Center of the Environment (HCE) in Kooperation mit Momentum Novum. Rund 100 internationale Teilnehmer/innen verschiedenster Fachdisziplinen trafen sich mit dem Ziel, gemeinsam an spezifischen Nachhaltigkeitsthemen zu arbeiten und konkrete Maßnahmen für eine nachhaltigere Welt zu ergreifen. Neben Keynote-Vorträgen von Henri Landes (Goodplanet Foundation) und Simon Anholt (The Good Country) wurden acht interaktive Workshops rund um die Themen Klimawandel und nachhaltige Entwicklung angeboten, darunter "Strategies for Sustainable Climate Change Adaptation" durch Prof. Dr. Alexander Siegmund.

In den vier zweitägigen Actions Labs "Sustainable Startup Lab", "Simulation of the COP 24", "Design Thinking for Sustainable Development" & "Scenario Workshop: Sustainable Cities of the Future" vertieften die Teinehmer/innen anschließend die adressierten Themenfelder und Arbeitstechniken. Auch im TRANSFER TOGETHER Teilprojekt "BNE - Climate Change Education" nutzt die Abt. Geographie Szenariotechniken zur Klimawandelkommunikation im Austausch mit Unternehmen und Gesellschaft.

Ein Rahmenprogramm mit Get-together im Mathematikon, Markt der Möglichkeiten im Marsilius-Kolleg, Empfang im Spiegelsaal des Rathauses und Abschlusszeremonie/Konferenzdinner in Aula und Bel Etage der Alten Universität bot darüber hinaus vielfältige Gelegenheiten zum Austausch von Nachhaltigkeitsideen und intensiver Vernetzung.

Impressionen der SDiA 2018 Conference: Scenario-Workshop "Cities of the Future - What does Sustainable Urban Development look like in 2050?" (li.), Ergebnispräsentation (Mitte) und Abschlusszeremonie in der Alten Aula der Universität Heidelberg (re.)

Fotos: rgeo/S. Brockmüller & Momentum Novum


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