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Abschlusskonferenz im Projekt „Klimawandel findet Stadt“ am 14./15.02.2019 in Bochum
Nach nun knapp drei Jahren findet das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Projekt „Klimawandel findet Stadt“ seinen vorläufigen Abschluss. In dem Verbundprojekt der Ruhr-Universität Bochum, der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Universität Trier wurden mithilfe der zahlreichen Kooperationspartner neun dreiteilige Lernmodule entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Auf der am 14. und 15.02.2019 an der Ruhr-Universität Bochum stattfindenden Abschlussveranstaltung, ausgerichtet von den Kollegen und Kolleginnen aus Bochum und Trier sowie Prof. Siegmund und Lena Neumann, wurde den Konferenzteilnehmern die Möglichkeit gegeben, einen exemplarischen Einblick in die unterschiedlichen Lernmodule zu gewinnen sowie sich mit weiteren projektrelevanten Aspekten wie der Implementierung der Module in den Schulalltag oder der wissenschaftlichen Begleitforschung auseinanderzusetzen.
Prof. Dr. Katrin Sommer, die stellvertretende Leiterin des am Projekt teilnehmenden Alfried-Krupp Schülerlabors, begrüßte die Konferenzteilnehmer mit einer spannenden Einführung in die Bedeutung von Schülerlaboren als Lernorte. Im Anschluss an die Vorstellung des Projekts durch die Projektleiter vermittelte Dr. Monika Steinrücke, die geschäftsführende Gesellschafterin der K.PLAN Klima.Umwelt & Planung GmbH, den Konferenzteilnehmern in ihrem Vortrag einen anschaulichen Einblick in Strategien zur städtischen Klimaanpassung. Entsprechend der didaktischen Ausrichtung des Projektes kamen auch Schülerinnen und Schüler zu Wort, welche die Ergebnisse ihrer Moduldurchführungen im Rahmen des Projektes präsentierten.
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Untersuchung der Klimaangepasstheit von Pflanzen während des Praxisworkshops am 14.02.2019. (Foto: projektinterne Aufnahme).
Nachdem auf diese Weise die theoretische Grundlage gelegt wurde, konnten sich die Konferenzteilnehmer in Praxisworkshops selbst ein Bild von den Modulen im Labor- und Beobachtungsraum machen. So konnte man sich bei bestem Wetter auf einer Exkursion über die Klimaangepasstheit des Bochumer Universitätscampus informieren und im Labor in verschiedenen Versuchen die Angepasstheit von Pflanzen an Klimaextreme nachvollziehen.
Praxisberichte durch Lehrerinnen und Lehrer der beteiligten Schulen vermittelten eine bereichernde Perspektive auf die Implementierungsmöglichkeiten der angebotenen Module in den Lehrplan. Nicola Lender, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Neckargemünd, stellte den Teilnehmern die Herausforderungen der Umsetzung eines im Rahmen des Projektes entstehenden Klimalehrgartens aus städtischer Perspektive vor. Vorträge aus der wissenschaftlichen Begleitforschung gaben einen umfassenden Einblick in fachdidaktische und pädagogische Fragestellungen, welche im Rahmen des Projektes untersucht wurden. Abgerundet wurde das Programm durch eine interdisziplinäre Diskussionsrunde, moderiert von Prof. Siegmund.
Die Konferenzteilnehmer bei bestem Wetter vor dem Beckmannshof. (Foto: projektinterne Aufnahme).
Weitere Multiplikatorenschulungen im Projekt KliN!
Um Lehrkräfte der Kooperationsschulen des rgeo-Projekts „Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen (KliN!)“ auf die alleinige Fortsetzung der entwickelten Projektinhalte vorzubereiten, trafen sich Mitte Februar die Projektmitarbeiter Dr. Simone Fischer und Dipl.-Geogr. Kai Guckes in Villingen-Schwenningen mit vier Lehrkräften vom Gymnasium am Hoptbühl in Villingen, Gymnasium Trossingen und Hegau-Gymnasium Singen und am folgenden Tag in Donaueschingen mit weiteren vier Lehrkräften des dortigen Fürstenberg-Gymnasiums. Dabei wurden die Inhalte der Lern-Module detailliert durchgesprochen, um die langfristige Implementierung der entwickelten Bildungskonzepte an den Kooperations-Standorten durch geschulte Lehrkräfte zu gewährleisten. Die Projektinhalte können so über Jahre hinweg den Geographie- oder Naturwissenschaftsunterricht bereichern und zu einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung beitragen.
Die rgeo-Projektmitarbeiterin Dr. Simone Fischer (Mitte) gemeinsam mit Lehrkräften während der Multiplikatorenschulung bei den Vorbereitungen der Lernmodule. (Foto: rgeo/K. Guckes)
Das Projekt betreut insgesamt zehn Schulen in verschiedenen Regionen Baden-Württembergs und befindet sich derzeit im 3. Laufjahr. Der Auftrag von KliN! ist die Sensibilisierung von Schülerinnen und Schülern für die regionalen Folgen des Klimawandels und die Hinführung der Kinder und Jugendlichen zu einer Erarbeitung nachhaltiger Anpassungsmaßnahmen.
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc) im Bereich Climate Change Communication gesucht
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.
read more...Bochum meets Heidelberg - Lab Rotation im Projekt „Klimawandel findet Stadt“ zum Thema "Starkregen"
Wesentlicher Bestandteil des DBU geförderten Verbundprojekts „Klimawandel findet Stadt“ der Ruhr-Universität Bochum, der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Universität Trier ist die Übertragung der an den verschiedenen Standorten entwickelten Lernmodule an die Partnerstandorte. In diesem Rahmen war Katharina Feja von der Ruhr Universität Bochum vom 22.-25.01.2019 zu Gast bei Prof. Siegmund und seinem rgeo-Team.
Unter Leitung der Projektmitarbeiterinnen Lena Neumann und Katharina Feja wurde ein Lernmodul zum Thema Starkregen mit einer 8. Klasse und einem Seminarkurs des Max-Born Gymnasiums in Neckargemünd durchgeführt. Trotz eisiger Temperaturen kartierten die Schülerinnen und Schüler unbeirrt gefährdete Bereiche und vorhandene Anpassungsmaßnahmen in der Altstadt von Neckargemünd. Anschließend untersuchten sie im Geco-Lab – Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg verschiedene Materialien im Hinblick auf ihre Rückhaltekapazität bei Starkregen. Auf Basis ihrer Ergebnisse erstellten die Jugendlichen eine Karte vom Untersuchungsgebiet, in der verschiedene Anpassungsmöglichkeiten an Starkregen unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten aufgegriffen wurden.
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Die SchülerInnen beim Kartieren von Abflussmöglichkeiten bei Starkregen (links) und bei der Durchführung eines Experiments zur Wasserspeicherkapazität (rechts) (Fotos: Lena Neumann)











