News
Here you can subscribe to the news of the rgeo-team: RSS-Feed (mostly in German)
Verleihung der GeoAwards im Sommersemester 2025
Am 17. Juli 2025 wurden drei herausragende Studierende am Institut für Geographie & Geokommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg mit den GeoAwards für das Sommersemester 2025 ausgezeichnet. Die Verleihung würdigt ihre exzellenten Bachelor- und Masterarbeiten, die sie erfolgreich abgeschlossen und im Rahmen des Geographischen Colloquiums vorgestellt haben.
Maureen Heuss wurde für ihre Masterarbeit mit dem Titel "Die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Unterrichtsvorbereitung: Eine Untersuchung im Fach Geographie" geehrt. Ihre Arbeit beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz von KI in der schulischen Unterrichtsvorbereitung und liefert wichtige Impulse für die Praxis.
Victoria Merkle erhielt den GeoAward für ihre Bachelorarbeit "Herausforderungen und Potentiale beim kartographischen Lernen bei Schülerinnen und Schülern mit Sehbeeinträchtigung". Ihre Arbeit widmet sich einem bislang wenig erforschten Themenfeld und bietet wertvolle Ansätze zur inklusiven Vermittlung kartographischer Kompetenzen.
Svenja Gehwald wurde für ihre Bachelorarbeit "Städte im Klimawandel – Schwammstadt als Möglichkeit der Anpassung" ausgezeichnet. Ihre Arbeit bietet eine literaturbasierte Analyse urbaner Strategien zur Klimaanpassung und zeigt innovative Konzepte zur nachhaltigen Stadtentwicklung.
Wir gratulieren den Preisträgerinnen herzlich zu ihren herausragenden Leistungen und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg auf ihrem akademischen und beruflichen Weg!

von links nach rechts: Preisträgerin Maureen Heuss, Preisträgerin Victoria Merkle, Preisträgerin Svenja Gehwald (Foto: Tobias Gehrig)
Zukunft trifft Tradition: Infotafel zu Streuobstwiesen in Neckarsulm enthüllt
Einblicke in das Projekt "Streuobst gemeinsam erhalten und gestalten – Steg:Geo"
Wie lassen sich traditionelle Kulturlandschaften mit moderner Technologie schützen und weiterentwickeln? Diese Frage steht im Zentrum unseres Projekts "Streuobst gemeinsam erhalten und gestalten – Steg:Geo", das wir gemeinsam mit der Audi Stiftung für Umwelt und der Stadt Neckarsulm umsetzen.
Am 07. Juli 2025 wurde im Rahmen eines Projekttags eine Infotafel an einer Streuobstwiese in Neckarsulm feierlich enthüllt. Sie informiert Spaziergänger:innen und Radfahrende über die ökologische Bedeutung dieser Kulturlandschaft und lädt zum Verweilen ein. Die Tafel ist ein sichtbares Zeichen für das Engagement aller Projektpartner und ein erster Schritt, um die Öffentlichkeit stärker einzubinden.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der partizipative Einsatz innovativer Geo-Technologien: Auszubildende des Audi-Werks in Neckarsulm lernen in Workshops, wie Drohnenbefliegungen ablaufen, Bäume kartiert und deren Vitalität bewertet werden. Gleichzeitig werden sie in die praktische Pflege eingeführt – vom fachgerechten Baumschnitt bis hin zur Mahd der Streuobstwiesen.
Im Rahmen des Projekttags fand zudem der dritte Workshop statt, in dem die Auszubildenden das digitale Kartieren von Bäumen mithilfe mobiler Geotools erlernten – und die Ergebnisse anschließend in einem Geoinformationssystem (GIS) visualisierten.
Ein herzliches Dankeschön gilt unseren Partnerinnen und Partnern sowie allen beteiligten Auszubildenden und Mitarbeitenden, die durch ihr Engagement zeigen, wie Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune gemeinsam Verantwortung für unsere Kulturlandschaft übernehmen können.

Alle Beteiligten vereint: Enthüllung der Infotafel zur Streuobstwiese in Neckarsulm am 07. Juli 2025 (Bildquelle AUDI AG)
Welterbe im Klimawandel – Fachliche Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis
Prof. Dr. Alexander Siegmund nahm als Diskutant an einem hochrangig besetzten Round Table zum Thema "Das Welterbe in der Klimakrise" teil. Die Podiumsdiskussion brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um fachliche Perspektiven auf aktuelle Herausforderungen des Klimawandels für Welterbestätten zu diskutieren. Prof. Dr. Siegmund brachte insbesondere geographische und geospatial gestützte Sichtweisen in die Diskussion ein. Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit im internationalen Kulturerbeschutz.

Das Institut für Geographie und Geokommunikation beim Living Planet Symposium 2025 in Wien
Vom 23. bis 27. Juni 2025 fand in Wien das renommierte Living Planet Symposium (LPS) statt – eine der weltweit größten Konferenzen zur Erdbeobachtung, organisiert von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Mit über 6.000 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Industrie und Politik bot das LPS eine Plattform für den Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Fernerkundung, Klimaforschung und nachhaltigen Nutzung von Erdbeobachtungsdaten.
Das Institut für Geographie und Gekommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg war mit acht Mitarbeiter:innen der GIS-Station, dem Kompetenzzentrum für digitale Geomedien, vertreten und leistete mit fünf wissenschaftlichen Beiträgen – darunter Posterpräsentationen und Vorträge – einen aktiven Beitrag zum Konferenzprogramm. Die Beiträge wurden in drei verschiedenen Sessions präsentiert und spiegeln die thematische Breite und Forschungsstärke des Instituts wider.

Paul Joseph präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse des Instituts für Geographie und Geokommunikation

Das Team der GIS-Station bei den LPS SchoolLabs 2025
Die SchoolLabs begeistern Schüler:innen für Raumfahrt und Erdbeobachtung
Parallel zur wissenschaftlichen Konferenz fanden im Rahmen des LPS auch die SchoolLabs statt – ein Bildungsprogramm für Schulklassen und junge Besucher:innen. Über 2.200 Schüler:innen aus ganz Europa nahmen an interaktiven Workshops, Mitmachstationen und Exkursionen teil, die ihnen einen praxisnahen Zugang zur Welt der Erdbeobachtung ermöglichten.
Auch hier war das Institut für Geographie und Geokommunikation mit verschiedenen Formaten vertreten:
- In Form einer Science Fair konnten die Schüler:innen an einer Mitmachstation spielerisch Satellitendaten erkunden und selbst kreativ werden.
- In einem Workshop wurden Schüler:innen Methoden der Photogrammetrie auf verständliche Weise vermittelt. Sie durften ihre eigenen Stadtmodelle bauen und aus Fotos digitale 3D Modelle erstellen.
- Eine Exkursion führte die Teilnehmenden zum nahegelegenen Donaupark, wo sie selbst Daten erheben und auswerten konnten.
DieTeilnehmer:innen an den SchoolLabs konnten gemeinsam ein großes Satellitenbild von Wien selbst gestalten

Dr. Maike Petersen erklärt den Schüler:innen das Satellitenbild-Memory





