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rgeo veranstaltet die 7. Jahrestagung des Arbeitskreises Fernerkundung
Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Fernerkundungs-Community trafen sich am 4. und 5. Oktober zur 7. Jahrestagung des Arbeitskreises Fernerkundung in Heidelberg am UNESCO-Lehrstuhl für Erdbeobachtung und Geokommunikation an Welterbestätten und Biosphärenreservaten. Das Treffen stand unter dem Motto „Methoden und Anwendungen der Fernerkundung als Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung“ und wurde von der Research Group for Earth Observation (rgeo) ausgerichtet. Im Fokus standen die Chancen, aber auch die Grenzen des Einsatzes von Fernerkundung beim Thema nachhaltige Entwicklung.
Welchen Beitrag die unterschiedlichen fernerkundlichen Fachgebiete leisten können, darüber gaben über beide Veranstaltungstage zahlreiche Vorträge Einblicke. Ergänzt wurde das Programm durch zwei spannende Keynotes. Frau Dr. Ursula Gessner referierte zu dem Thema „Fernerkundung für Landwirtschaft und Ernährungssicherheit“ und stellte hierbei die unterschiedlichen Arbeiten der Forschungsgruppe des Earth Observation Centers des DLR vor. In einer zweiten Keynote präsentierte Emanuele Barreca (European Commission – DG GROW-I3, Space Data for societal challenges and growth) ausgewählte Copernicus Services und ging dabei näher auf Eigenschaften und Plattformen für den Zugang zu Satellitendaten ein.
In praktischen Workshops sammelten die Teilnehmenden zudem eigene Erfahrungen zum Thema Rasterdaten-Management (ESRI), mobile Geodatenerfassung (GEOSYSTEMS), oder zum Envi-Modeler (Harris Geospatial). In Anwendervorträgen wurden außerdem neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Fernerkundungs-Software präsentiert.
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Oben links: Gruppenfoto der Teilnehmer an der 7. Jahrestagung des AK Fernerkundung in Heidelberg. Oben rechts: Ursula Gessner (DLR) trägt eine Keynote zum Thema Ernährungssicherheit vor. Unten links: Keynote von Emanuele Barreca (European Commission) zum Thema Copernicus und Datenzugang. Unten rechts: Teilnehmer beim praktischen Workshop von Harris Geospatial. (Fotos: rgeo)
Weitere Informationen zum Arbeitskreis Fernerkundung finden Sie unter: www.arbeitskreis-fernerkundung.de.
Nacht der Forschung begeistert zahlreiche Besucherinnen und Besucher
Brechende Dämme, brausender Wind und knappe Duelle in der Quizarena – bei der Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim hat die Research Group for Earth Observation (rgeo) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert. Anhand von Experimenten und Modellen konnten die Gäste nicht nur die Potentiale der Erneuerbaren Energien und die Folgen des Klimawandels hautnah erleben; die rgeo-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler standen auch außerhalb des Programms, zu dem auch mehrere Vorträge zu aktuellen Forschungsprojekten gehörten, für Fragen rund um die Themen der Geographie zur Verfügung. „Es freut uns ganz besonders, dass so viele Geographie-Interessierte zu unseren Angeboten gekommen sind“, so Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten. „Viele Gäste blieben bis in den Abend, so kamen intensive Gespräche und ein spannender Austausch zustande.“
Die Modelle und Experimente begeisterten sowohl die kleinen als auch die großen Besucher.
Bei der Nacht der Forschung Heidelberg I Mannheim hatten die Besucher die Qual der Wahl zwischen 130 Programmpunkten an 17 verschiedenen Standorten. Dabei gab es von 15 Uhr an bis Mitternacht Einblicke in die vielfältigen Forschungstätigkeiten der Region. Am 27. September 2019 findet die nächste Auflage der Veranstaltung statt, das Projekt ist auf zwei Jahre von der EU gefördert.
Prof. Dr. Alexander Siegmund in verschiedener Tagespresse
Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der Abteilung Geographie, hat im Sommer in mehreren Zeitunginterviews über die aktuellen Projekte der Research Group for Earth Observation (rgeo) gesprochen. Im Gespräch mit der Rhein-Neckar-Zeitung gab Prof. Dr. Alexander Siegmund, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Erdbeobachtung und Geokommunikation von Welterbestätten und Biosphärenreservaten, Einblicke in das Ziel der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, in der Bildung den Bereich Klimaanpassung mit dem Thema Digitalisierung zu verknüpfen. Anfang September reiste Prof. Siegmund unter anderem zu diesem Zweck mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und dem Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner zum „Global Climate Action Summit“ nach San Francisco. Dort stellte er digitale Lernspiele vor, die Schülern die direkten Folgen ihres Handels vermitteln, indem sie beispielsweise zeigen, wie Landwirtschaft und Forst auf den Klimawandel reagieren. Dieses Spiel soll es in ganz Deutschland geben. Gefördert wird es von Bund und Land. Das gesamte Gespräch ist hier nachzulesen.
Der Südkurier berichtete zudem über einen Vortrag in Hüfingen, bei dem das Thema Klimawandel im Mittelpunkt stand. Neben aktuellen Umweltbildundungsprojekten an baden-württembergischen Schulen sprach Prof. Siegmund über die Lehrerausbildung, seine Forschungsaufenthalte in der Atacama-Wüste in Chile und von der kürzlich stattgefundenen Amerikareise gemeinsam mit Teilen der Landesregierung.
Prof. Siegmund (rechts) beim Start einer Drohne im Rahmen des Projekts zum Schutz von Streuobstwiesen in Bad Schönborn.
Prof. Dr. Alexander Siegmund und Dr. Christina Fiene auf Abschlussveranstaltung der Expedition N
Acht Jahre lang war die Informations- und Bildungsinitiative Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg in Baden-Württemberg unterwegs, um die Menschen zum Dialog über Nachhaltigkeit und Energiewende einzuladen. Von 2010 bis 2018 erreichte das Expeditionsmobil an rund 1.700 Einsatztagen über 700.000 Menschen , wobei ein besonderer Fokus auf dem Einsatzort "Schule" lag.
Von Seiten der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde das Expeditionsmobil im Rahmen des Projekts Expedition N@school pädagogisch begleitet. Hierbei wurden, in Hinblick auf die spezifischen Anforderungen von Jugendlichen, didaktische Konzepte und Bildungsangebote entwickelt sowie Schulungen mit dem wissenschaftlich Begleitpersonal der Expedition N durchgeführt. Im Rahmen der letzten Sitzung der Steuerungsgruppe am 25.09.2018 am Hölderlin-Gymnasiums in Nürtingen stellte Herr Prof. Dr. Alexander Siegmund die Projektergebnisse vor.
Zum 30. September 2018 wurde die Initiative "Expedition N" eingestellt. Ab dem kommenden Jahr besucht das Expeditionsmobil mit einem neuen Ausstellungskonzept für das Programm COACHING4FUTURE weiterführende Schulen und informiert Schülerinnen und Schüler in der Berufswahlphase über das Thema Digitalisierung.
Prof. Dr. Alexander Siegmund mit Dr. Andreas Weber (Baden-Württemberg Stiftung) vor dem Expedition N Mobil















