Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen (KliN!)

Förderung der Handlungskompetenz von Jugendlichen zur Anpassung an die regionalen Folgen von Klimaveränderungen in Baden-Württemberg

Anna Reinker, M.Sc., Dipl.-Geogr. Kai Guckes, Prof. Dr. Alexander Siegmund

 

Die regionalen Folgen des globalen Klimawandels sind auch in Baden-Württemberg auf vielfältige Weise sichtbar. Durch die natur- und kulturräumliche Vielfältigkeit des Landes sind die Veränderungen von Temperatur, Niederschlag und anderen Klimaparametern räumlich unterschiedlich. Entsprechend differenzierte Anpassungsstrategien sind notwendig, um den unvermeidbaren Folgen des Klimawandels frühzeitig zu begegnen.

Im Zuge des Projektes „Dem Klimawandel nachhaltig begegnen lernen (KliN!)“ wird die Beurteilungs- und Handlungskompetenz von Jugendlichen im Themenkomplex des regionalen Klimawandels in einem interdisziplinären und multimethodischen Ansatz gefördert. Anhand von exemplarischen Phänomenen aus der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und naturnahen Ökosystemen sollen Jugendliche bisherige und zukünftige Auswirkungen des Klimawandels in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld erkennen, analysieren und beurteilen lernen. Grundlage der Beurteilungen bildet dabei ein problemorientierter methodisch-didaktischer Dreiklang aus Feld-, Labor-, und Experiment-/Modellarbeit. Dieser Dreiklang wurde im Kontext des „Geco-Labs, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung“ der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Projekt „Regionalen Klimawandel beurteilen lernen“ (ReKli:B)" entwickelt. Im Zuge von KliN! werden die bisher gewonnenen Erkenntnisse auf andere Regionen Baden-Württembergs mit ihren jeweiligen spezifischen Charakteristika der Klimaveränderungen übertragen und dabei angepasst, weiterentwickelt und optimiert.

Durch den Aufbau von regionalen Schulnetzwerken sowie die Kooperation mit Umweltbildungseinrichtungen und Forschungsinstitutionen an unterschiedlichen Standorten in Baden-Württemberg soll die Beurteilungs- und Handlungskompetenz von Schülerinnen und Schülern im Sinne der “Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) gefördert werden. Um eine langfristige Fortführung des Projektes zu ermöglichen, werden Multiplikatorenschulungen durchgeführt sowie den Themenkomplexen entsprechende Methodenkoffer bereitgestellt.

 

Projektlaufzeit: 07/2016 – 09/2019
 
 

 

Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

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